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22.03.2017
Landesregierung rudert zurück
Krippenausbau: CDU-Fraktion fühlt sich bestätigt
Die von der Landesregierung zunächst geplante Kürzung der Fördermittel beim Krippenausbau ist auch bei der Oldenburger CDU auf großes Unverständnis gestoßen. Nun ist Kultusministerin Frauke Heiligenstadt zurückgerudert.und hat ihre umstrittenen Pläne offenbar aufgegeben. „Zum Glück hat sich die Vernunft durchgesetzt", kommentierte die Oldenburger CDU-Fraktionsvorsitzende Dr. Esther Niewerth-Baumann die Kehrtwende in Hannover.


Kehrtwende bei den Krippenplänen: Die CDU-Fraktion sieht sich in ihrer Einschätzung bestätigt. Bild: Erich Westendarp/Pixelio.de
Wie aus einem Rundschreiben des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes hervorging, sah die neue Förderrichtlinie eine deutliche Reduzierung der Landesmittel vor. Demnach sollte ein neu geschaffener Krippenplatz künftig nur noch mit 9.500 statt mit 12.000 Euro bezuschusst werden. Bei Plätzen in der Kindertagespflege war eine Reduzierung von 4.000 auf 2.500 Euro im Gespräch.

Dies war auf deutliche Kritik der CDU in Niedersachsen gestoßen. „Während der Bedarf an Kinderbetreuungsplätzen steigt, sollten die Mittel für den Ausbau gestrichen werden“, kritisierte Esther Niewerth-Baumann und sah große Probleme auf die  Kommunen zukommen. Die Kinderbetreuung müsse ausgebaut statt reduziert werden, begründete die Fraktionsvorsitzende und sieht sich nun in ihrer Einschätzung bestätigt.     
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