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10.01.2017
Gleishalle: CDU-Fraktion kritisiert Vorgehen der Deutschen Bahn
Holzgerüst am Hauptbahnhof wirft Fragen auf – Dauerbaustelle droht
Mit scharfer Kritik hat die CDU-Ratsfraktion auf das derzeitige Vorgehen der Deutschen Bahn AG am Oldenburger Hauptbahnhof reagiert. „Vor allem die Informationspolitik der Bahn AG ist so nicht hinnehmbar und wirft Fragen auf“, bemängelt der Fraktionsvorsitzende Olaf Klaukien mit Blick auf das „über Nacht errichtete“ Holzgerüst an zwei Bahnsteigen.
Sorgt für Diskussionen: Das Holzgerüst am Oldenburger Hauptbahnhof. Bild: Oliver Bloch

Offenbar ohne Vorankündigung hatte die Deutsche Bahn AG das Gerüst vergangene Woche aufgebaut und damit die Öffentlichkeit und scheinbar auch die Stadtverwaltung vor vollendete Tatsachen gestellt. Als Begründung wurde die Verkehrssicherheit der Reisenden in der maroden Gleishalle angeführt. „Selbstverständlich hat die Sicherheit Priorität. Das Holzgerüst darf jedoch nur ein Provisorium sein“, sagt Klaukien.
Anfang dieser Woche kündigte das Unternehmen nach Angaben der Nordwest-Zeitung jedoch die Ausdehnung auf weitere Bahnsteige an, so dass nun eine Dauerbaustelle droht. Die wiederum beschere den Reisenden –  und somit auch den Bahnkunden – viele Unannehmlichkeiten, kritisiert Klaukien. Zudem bestehe weiterhin die Sorge, dass die Bahn trotz gegenteiliger Aussagen im Hinblick auf die dringend notwendige Sanierung der Gleishalle Fakten schaffen wolle. „Wir wollen in Oldenburg aber keine 0815-Gleishalle, sondern einen angemessenen Replikbau des historischen, denkmalgeschützten Gebäudes und das möglichst bald“, fordert CDU-Fraktionsvize Christoph Baak eine zeitnahe Lösung im Sinne Oldenburgs und der Bahnreisenden: „In diese Richtung müssen jetzt die Weichen gestellt werden.“

 

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