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05.10.2018
Klinikum: „Nicht jede Woche eine Sau durchs Dorf treiben“
Klaukien kritisiert Äußerungen von Grünen und Linken
Der CDU-Fraktionsvorsitzende Olaf Klaukien hat anlässlich der jüngsten Äußerungen der Fraktionen von Grünen und Linken beim Thema Klinikum öffentliche Zurückhaltung angemahnt. „Im Sinne der Beschäftigten und einer positiven Entwicklung des Klinikums macht es keinen Sinn, wenn jede Woche eine neue Sau durchs Dorf getrieben wird“, sagte Klaukien. Es habe dem Klinikum in der Vergangenheit mehr geschadet als genutzt, dass diverse Akteure die Probleme des Klinikums öffentlich diskutiert haben.
Sanierungsfall Klinikum: Fraktionschef Klaukien mahnt zu Ruhe und Besonnenheit. Bild: Meyer/Klinikum Oldenburg

Die Kritik von der Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen, dass die Ratsmitglieder die entsprechende Beschlussvorlage - welche unter anderem die Einstellung eines Sanierers vorsah – erst eine Woche vor der Ratssitzung an die Ratsmitglieder verschickt wurde, kann Klaukien nicht nachvollziehen.

„Es hat bereits am 05.09.2018 eine umfangreiche Vorstellung des Gutachtens zur Zukunft des Klinikums gegeben, dass Gutachten in Gänze wurde dann zeitnah an die Ratsmitglieder verschickt“, so Klaukien. Die Fraktionen hätten somit genug Zeit gehabt, sich intensiv vorzubereiten. Die Tatsache, dass der Verwaltungsrat des Klinikums bereits im Frühjahr ein Sanierungsprogramm verabschiedet habe zeige, dass die Themen aus dem Gutachten nicht neu gewesen seien.

In Bezug auf die Mitarbeitereinbindung verweist Klaukien darauf, dass gewisse Strukturentscheidungen in erster Linie in Verantwortung der Eigentümerin lägen – in dem Fall also bei der Stadt Oldenburg. Des Weiteren sei die Personalvertretung im Verwaltungsrat eingebunden und somit mit im Boot.