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21.11.2018
Keine Vorreiterrolle bei Wunderline
CDU-Fraktion stellt Ratsantrag
Eine Realisierung der Wunderline führt zweifelsohne zu einer Mehrbelastung des Bahnverkehrs in Oldenburg. Das hält die CDU-Fraktion für eine Beeinträchtigung der Anlieger an der Bahnstrecke. Zudem würde das Projekt die Stadt auf internationaler Ebene ganz neu in den Personen- und Güterverkehr einbinden. Eine Infrastrukturentscheidung, die offensichtlich grundlegende Ziele der Entwicklung der Stadt Oldenburg beeinflussen könnte. Daher hat die CDU-Fraktion einen Antrag für die Ratssitzung am kommenden Montag (26. November, 18 Uhr, PFL) gestellt.
Mit hohem Tempo durch die Region: Die CDU tritt bei der „Wunderline“ vorerst auf die Bremse. Bild: Rudis Fotoseite.de/Pixelio.de

Auch mit Blick auf die laufende Diskussion zur Hinterlandanbindung des Jade-Weser-Ports und der damit verbundenen Diskussion zur Ertüchtigung der Bestandsstrecke oder über einen Bau einer Güterumfahrung in Richtung Wilhelmshaven, hält es die CDU-Fraktion für falsch, dass die Stadt Oldenburg beim Thema „Wunderline“ eine Vorreiterrolle einnimmt.

Vor dem Hintergrund, dass sich der Rat der Stadt Oldenburg nach der Beschlussfassung aus dem Jahr 2015 noch nicht konkret zu dem Projekt „Wunderline“ positioniert hat, wird der Oberbürgermeister gebeten, einen entsprechenden Beschlussvorschlag zu erarbeiten.

Lesen Sie hier den Antrag der Fraktion:

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