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01.03.2019
Marschwegstadion: Flutlicht nicht länger ausblenden
CDU-Fraktion stellt Antrag im Sportausschuss – Stadion-Beleuchtung wird in Regionalliga Pflicht
Auf Initiative der CDU-Ratsfraktion wird sich der Sportausschuss am 13. März mit dem Thema Flutlicht im Oldenburger Marschwegstadion befassen. Aktueller Anlass ist die neugefasste Spielordnung der Fußball-Regionalliga Nord. Nach Vorgabe des Norddeutschen Fußball-Verbandes (NordFV) müssen die Stadien der vierten Liga künftig mit einer wettkampftauglichen Flutlichtanlage ausgestattet sein. Mittelfristig soll dieser Aspekt nach Angaben des NFV auch Bestandteil des Lizensierungsverfahrens werden.
Bald Vorschrift in der Fußball-Regionalliga: Eine wettkampftaugliche Flutlichtanlage. Bild: Schemmi/Pixelio.de
„Die Diskussionen über eine Flutlichtanlage im Marschwegstadion wurden schon mehrfach geführt. Wir sollten diesbezüglich endlich eine positive Entscheidung treffen und das Thema nicht immer wieder ausblenden“, sagte die Fraktionsvorsitzende Dr. Esther Niewerth-Baumann MdL: „Die technischen Hürden, die bislang als Gegenargumente ins Feld geführt wurden, sollte man überwinden können.“ Die Oldenburger Landtagsabgeordnete sagte zudem zu, sich auch auf Landesebene für mögliche Fördergelder einzusetzen.

Unterstützung erhielt sie von der Sportausschuss-Vorsitzenden Petra Averbeck. „Die Anforderungen im Amateurfußball sind in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Somit ist es ein großer Vorteil, wenn Vereine über Flutlicht verfügen, um etwa Nachholspiele am Abend austragen zu können“, betonte die CDU-Politikerin. Auch für die zunehmenden Fernsehübertragungen aus der vierten Liga kommen nur entsprechend ausgestattete Stadien in Frage.

Da der Verband vorübergehende Ausnahmegenehmigungen nur für Liga-Neulinge oder besondere bauliche Situationen erteilen wolle, sei Eile geboten, forderte Petra Averbeck: „Wir dürfen es nicht zulassen, dass dem VfB Oldenburg durch fehlendes Flutlicht gravierende sportliche Nachteile wie die Suche nach einer Ausweichspielstätte oder - im schlimmsten Fall - eine Lizenzgefährdung entstehen.“ Zudem würden auch die Leichtathleten davon profitieren.

Lesen Sie hier den Antrag im Wortlaut:
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