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07.05.2019
Mit Sicherheit viele neue Erkenntnisse
Fraktion befürwortet Kriminologische Regionalanalyse für Oldenburg
Trotz statistischem Rückgang der Kriminalität scheint das subjektive Sicherheitsgefühl vieler Bürger zu schwinden. In diesem Bereich soll eine Kriminologische Regionalanalyse ansetzen, um die Kluft zwischen offizieller Kriminalstatistik und persönlichem Empfinden zu verringern. Einen entsprechenden Antrag hat die CDU-Fraktion für die nächste Sitzung des Ausschusses für Allgemeine Angelegenheiten am 27. Mai gestellt.
Hände weg: Die Kriminalanalyse setzt auf Prävention und den Abbau von Ängsten. Bild: Rike/Pixelio.de
Kriminologischen Regionalanalysen liegt die Annahme zugrunde, dass die Beschaffenheit einer Stadt, eines Stadtteils oder einer Region entscheidende Auswirkungen auf das Sozialverhalten und damit auch auf die Kriminalität hat. Sie zielen darauf ab, Daten aus vielen – nicht nur polizeilichen –  Quellen zusammenzutragen und zu analysieren. Damit liefern sie eine wertvolle Ergänzung zur Kriminalstatistik der Polizei.

Da die bislang letzte Untersuchung dieser Art für die Stadt Oldenburg aus dem Jahr 2006 stammt, wäre eine Neuauflage aus Sicht der CDU-Fraktion wünschenswert, um sich einen aktuellen Überblick zu verschaffen. Ziel sollte es sein, die Furcht vor Kriminalität abzubauen und wichtige Schlüsse für die Kriminalprävention vor Ort zu ziehen. Zudem sei erwähnt, dass wir heute über deutlich bessere Methoden der Datengewinnung und Aufbereitung verfügen und somit sicherlich zu belastbareren und vor allem aktuellen Ergebnissen kommen.
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