Hintergrund
  • Teaser
Social Network I Auf Kontrastseite umschalten Schrift vergrößern Schrift verkleinern
08.07.2019
Städtische Museen: „Cordes als Leiterin gute Wahl“
CDU-Fraktion begrüßt Neuausrichtung – Kritik an Personalpolitik des Oberbürgermeisters
Die personelle Neuausrichtung der städtischen Museumsleitung wird von der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Oldenburg begrüßt. „Nach den vielen Führungswechseln ist die in der Kulturverwaltung erfahrene Christiane Cordes als Gesamtleitung eine gute Wahl“, kommentierte die Fraktionsvorsitzende Dr. Esther Niewerth-Baumann die Entscheidung von Oberbürgermeister Jürgen Krogmann, der die 57-Jährige am Freitag zur Nachfolgerin der zwei Tage zuvor zurückgetretenen Dr. Nicole Deufel ernannt hatte.
Kritisiert die Personalpolitik des Oberbürgermeisters: Fraktionschefin Dr. Esther Niewerth-Baumann
Vor allem im Hinblick auf den geplanten Neubau des Stadtmuseums müsse jetzt endlich Ruhe einkehren, forderte Ratsfrau und Kulturausschussmitglied Petra Averbeck. Es müsse jetzt darum gehen, die noch immer vakante Leitungsposition des Hauses möglichst schnell neu zu besetzen: „Es ist wichtig, dass wir einen kompetenten Nachfolger für Dr. Andreas von Seggern finden, der nach seinem Weggang eine große Lücke hinterlassen hat.“

Die Schaffung des neuen Amtes für Kultur, Museen und Sport unter Leitung von Christiane Cordes hält die CDU-Fraktion derweil für sinnvoll. „Damit liegen Kultur und Museen wieder in einer Hand“, sagte Niewerth-Baumann. Kritik übte die Fraktionsvorsitzende aber erneut an der Personalpolitik des Oberbürgermeisters: „Es wäre angebracht gewesen, wenn der OB bei den Unstimmigkeiten auf Leitungsebene früher moderierend eingegriffen hätte.“ 

Den Aderlass an Führungskräften in der Stadtverwaltung rügte auch Fraktionschef Olaf Klaukien. „Über den Kulturbereich hinaus hat eine Vielzahl von Amts- bzw. Fachdienstleitern die Verwaltung in der bisherigen Amtszeit von OB Krogmann verlassen. Hier kann man nicht mehr von einer geordneten Personalpolitik sprechen. Im Gegenteil: Offenbar ist die Zusammenarbeit des OB mit seinen Führungskräften gestört.“ Diese Entwicklung sei neu und besonders bedenklich, mahnte Klaukien: „Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels stehen gute Leute bei der Stadtverwaltung nicht Schlange.“

Termine