CDU Fraktion Oldenburg

Pilotprojekt „Schulstraße“: Freie Fahrt für Anwohner

CDU-Fraktion gegen Gebühr bei Sperrung – Idee grundsätzlich gut

Die geplante Ausweisung der Junkerstraße als sogenannte Schulstraße darf nicht die Anwohner belasten. Daher fordert die CDU-Fraktion eine gebührenfreie Nutzung des Bereiches rund um die Grundschule Bürgeresch während der temporären Sperrungen. „Die Anwohner leiden dem Vernehmen nach ohnehin schon unter hoher Belastung in den Stoßzeiten. Sie jetzt noch mit einer Gebühr zur Kasse zu bitten, wäre unangemessen“, begründet der Fraktionsvorsitzende Christoph Baak den Antrag für die Aprilsitzung des Verkehrsausschusses.

Rücksicht auf Schulkinder und Anwohner: Das ist das Ziel einer sogenannten Schulstraße. Symbolbild: Dominik Moser/Pixabay Rücksicht auf Schulkinder und Anwohner: Das ist das Ziel einer sogenannten Schulstraße. Symbolbild: Dominik Moser/Pixabay

Hintergrund ist das Pilotprojekt „Schulstraße“. Demnach soll der Bereich bei der Grundschule Bürgeresch vor Unterrichtsbeginn und nach Schulschluss für den Autoverkehr gesperrt werden, um die „Eltern-Taxis“ vor Ort zu stoppen. Denn dadurch komme es immer häufiger zu unübersichtlichen Verkehrssituationen. Die wiederum gefährdeten die Kinder, die zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs sind, argumentiert die Verwaltung.    

„Der Gedanke einer Schulstraße ist grundsätzlich richtig, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen“, sagt Baak. Die Anlieger müssten die Straße aber jederzeit frei passieren können. Derzeit ist jedoch eine Jahresgebühr von 15 Euro im Gespräch. Wichtig ist für den Fraktionsvorsitzenden zudem eine offene Kommunikation mit allen Beteiligten: „So können wir Ärger und Unmut für eine prinzipiell gute Sache vermeiden.“

Lesen Sie hierzu auch unseren Antrag für den Verkehrsausschuss auf dieser Seite.